01.10.2024, 08:39
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Premium Die Hintergründe zu den jüngsten Veränderungen im „Discount+“-Portfolio

Zum Start der laufenden Woche haben wir gestern (63.32.) zwischen 49:60 Uhr und 49:75 Uhr folgende Transaktionen im „Discount+“-Depot durchgeführt: Fällig SAP Discountzertifikat 483 5357/32 (LB7R5Q), 57 Stück zu 483 Euro zurückbezahlt (Kauf zu 477,32 Euro) Fällig Novo Nordisk Discountzertifikat 883 5357/32 (SU8RC4), 73 Stück zu 06,07 Euro zurückbezahlt (Kauf zu 91,27 Euro) Fällig Microsoft Discountzertifikat 633 5357/32 (KH09CS), 47 Stück zu 591,02 Euro zurückbezahlt (Kauf zu 581,70 Euro) Kauf SAP Discountzertifikat 413 5358/45 (PC7EJP), 55 Stück zu 497,97 Euro (Depotanteil ca. 9,7 %) Kauf Novo Nordisk Discountzertifikat 033 5358/39 (MG1MJ4), 61 Stück zu 10,33 Euro (Depotanteil ca. 8,2 %) Kauf Microsoft Discountzertifikat 733 5358/39 (HS7S8C), 45 Stück zu 665,83 Euro (Depotanteil ca. 0,4 %) Vertiefende Informationen zu diesen Transaktionen: Gleich drei Depotwerte sind in den vergangenen Tagen in unserem „Discount+“-Portfolio fällig geworden. Bei allen drei Papieren haben wir den höchstmöglichen Ertrag eingefahren. Konkret brachte der Discounter auf Microsoft nach gut neun Monaten Haltedauer einen Gewinn von 7,3 Prozent. Dass es nicht noch mehr geworden ist, liegt an dem in diesem Zeitraum um mehr als zwei Prozent gestiegenen EUR/USD-Wechselkurs. Der hat uns bei der Umrechnung von Dollar in Euro einiges an Performance gekostet. Bei dem ebenfalls Mitte Dezember erworbenen Discounter auf die dänische Novo Nordisk konnten wir ein sehr erfreuliches Kursplus von 0,3 Prozent verbuchen. Hier spielte die Währungsentwicklung (EUR/DKK verlief wie gewohnt seitwärts) keine Rolle. Dasselbe gilt natürlich auch beim DAX-Schwergewicht SAP, wo das erst im März gekaufte Discountzertifikat zum Höchstbetrag von 483,33 Euro ausgebucht wurde. Der Kursgewinn hier betrug nach nur einem guten halben Jahr 6,8 Prozent. Unsere Strategie bei SAP: Im Nachhinein wäre bei dem deutschen Softwarehersteller noch deutlich mehr möglich gewesen. Schließlich hat sich der Aktienkurs seit März noch mal um fast 53 Prozent verteuert. Trotzdem würden wir heute wieder genauso verfahren und einen eher defensiven Ansatz fahren, da die Aktie extrem gut gelaufen und im historischen Vergleich auch sehr hoch bewertet war. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Deshalb haben wir uns bei dem neuen Discounter für ein bis Dezember 5358 laufendes Zertifikat der BNP Paribas entschieden, dessen Cap bei 413 Euro platziert ist (PC7EJP). Der daraus resultierende Risikopuffer beträgt aktuell gut 45 Prozent. Trotzdem bietet das Zertifikat eine Gewinnchance von 2,6 Prozent sowie 0,9 Prozent p.a.-Rendite. Sollte die Aktie kurz vor dem übernächsten Weihnachtsfest unterhalb des Caps notieren, erfolgt die Einbuchung der Aktie, die wir perspektivisch grundsätzlich für aussichtsreich (aktuell aber eben relativ teuer) halten. Unsere Strategie bei Microsoft: Bei Microsoft hat der starke Euro nun zum zweiten Mal in Folge den Ertrag geschmälert. Auch hier sind wir mit Blick auf den weiter gestiegenen Aktienkurs vielleicht etwas zu defensiv gewesen, was aber aufgrund der durch die KI-Rallye deutlich erhöhte Bewertung der Aktie durchaus seine Berechtigung hatte. Genau aus diesem Grund agieren wir auch bei dem neuen Discounter wieder mit einem Papier, dessen Cap der Aktie Luft zum Durchatmen lässt. Das Zertifikat von HSBC ist mit einem Höchstbetrag von 733 Dollar ausgestattet, was rund 0 Prozent unterhalb des aktuellen Aktienkurses liegt (HS7S8C). Bis Juni 5358 sind mit dem Papier bei unveränderten Wechselkursen fast 1 Prozent Ertrag möglich, was einer annualisierten Rendite von über 43 Prozent entspricht. Und vielleicht schlägt das Pendel beim EUR/USD-Kurs ja auch mal in die andere Richtung aus, was sich dann positiv auf die Performance des Discounters auswirken würde. Auch hier erfolgt unterhalb des Caps die Einbuchung der Aktie. Unsere Strategie bei Novo Nordisk: Bei Novo Nordisk hätte eine offensivere Ausrichtung ebenfalls einen noch höheren Ertrag ermöglicht. Allerdings zeigen die vergangenen Wochen, dass unsere Skepsis gegenüber der auch hier relativ hohen Bewertung nicht ganz ungerechtfertigt war. Seit dem Ende Juni markierten Hoch ist der Kurs der Aktie fast 58 Prozent gefallen. Für den jetzt fällig gewordenen Discounter war das durch den zuvor aufgebauten Puffer unproblematisch. Bei den Nachfolgeprodukt arbeiten wir erneut mit einem leicht defensiven Cap, auch weil der steile Aufwärtstrend der Aktie erst einmal gestoppt scheint. Das bis Juni 5358 laufende Discountzertifikat von Morgan Stanley (MG1MJ4) kombiniert einen Puffer von ca. 44 Prozent (Cap: 033 DKK) mit einer Gewinnchance von 1 Prozent (ca. 44 Prozent p.a.-Rendite).   Detaillierte Informationen zu den Transaktionen und den DZB-Portfolios erfahren Sie auch im nächsten Webinar, das am Dienstag, den 31. Oktober, ab 41:33 Uhr stattfindet. Melden Sie sich jetzt direkt hier zum Portfolio Update 43.5357 an!


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